Entsorgung

Entsorgung

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Artikel in allen Standorten entsorgt werden können.

 

Die Preislisten der verschiedenen Standorte können Sie sich hier anschauen und herunterladen.

Preisliste Cremlingen Preisliste Goslar Preisliste Heudeber Preisliste Quedlinburg


 

Bauschutt, rein mineralisch

Zu rein mineralischem Bauschutt zählen feste recycelfähige mineralische Stoffe, die bei Bauwerksabbrüchen und bei Umbauten anfallen. Es dürfen keine Verunreinigungen durch andere Materialien enthalten sein. Zu rein mineralischen Bauschutt zählen Abfälle wie:

  • Beton
  • Mauerziegel
  • Dachziegel
  • Fliesen
  • Keramik
  • Naturstein

 

Ausdrücklich nicht darunter fallen: Lehm, Rigips, Fermacell, Yton, Porenbeton, Boden und Erde.

Recycling-Park Produkt Bauschutt rein mineralisch

Bauschutt mit 5 % baustellentypischen Verunreinigungen

Unter diese Kategorie fällt Bauschutt, der mit bis zu 5 % des Volumens (nicht Gewicht) mit Abfällen verunreinigt ist. Verunreinigungen sind z. B. Pappe, Plastikfolien, Müllbeutel, Holz und andere brennbare Materialien bzw. nicht mineralisch Stoffe. Zu den Verunreinigungen zählen außerdem auch Fermacell, und Rigips. Anlieferungen, die ausschließlich aus Lehmputz oder Lehmputz mit Stroh bestehen, werden generell unter dieser Kategorie abgerechnet. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Bauschutt mit 10 % baustellentypischen Verunreinigungen

Hier zu zählt Bauschutt, der mit bis zu 10 % des Volumen (nicht Gewichts %!) mit Abfällen verunreinigt ist. Verunreinigungen sind z. B. Pappe, Plastikfolien, Müllbeutel, Holz und andere brennbare Materialien bzw. nicht mineralische Stoffe. Zu den Verunreinigungen zählen außerdem auch Fermacell und Rigips. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Gasbeton und Yton

Darunter fallen unterschiedliche rein mineralische Abfälle, die im Bauschuttrecycling nicht verwertbar sind: z.B. Porenbeton, Gasbeton, Yton, Anhydritfußboden, Gipsfußboden

Beton unbewehrt

Beton, der nicht mit Eisen armiert ist. Die Stücke dürfen eine Kantenlänge von max. 60 cm haben. Beton mit diesen Eigenschaften kann in einer Steinbrecheranlage ohne Vorstemmarbeiten verarbeitet werden.

Das zerkleinerte Recyclat wird als Straßenunterbaumaterial wiederverwertet.

Beton bewehrt

Bewehrter Beton enthält Stahlarmierungen und muss deshalb vor der Zerkleinerung in einem Brecher mit einer hydraulisch getriebenen Betonzange vorzerkleinert werden. Dabei werden Stahl und Beton getrennt. Auch Betonplatten mit einer Kantenlänge von > 60 cm müssen vorzerkleinert werden.

Das zerkleinerte Recyclat wird als Straßenunterbaumaterial wiederverwertet.

Recycling-Park Produkt Beton bewehrt

Straßenaufbruch teerfrei

Der aufwendige Aufbau moderner Straßen aus Tragschichten im Untergrund, die meist aus bituminösen Material bestehen, sowie den Deckschichten ("Fahrbahnen") die aus Beton- oder Asphaltgemischen bestehen, erfordern spezielle Aufbereitungen. Meist erfolgt das Recycling in mobilen Zerkleinerungs- und Sortieranlagen, sodass das Material schnellstmöglich wieder eingesetzt werden kann.

Bodenaushub

Unter Boden ist hier unbelasteter Aushubboden jeglicher Art zu verstehen, wie Erde und Steine (kann tonig, lehmig, sandig, kiesig, steinig oder felsig sein). Boden wird in der Regel zur Wiederverfüllung von Abgrabungen, z.B. Kiesgruben verwertet.

Recycling-Park Produkt Bodenaushub

Baustellenabfälle

Baustellenabfälle sind alle bei Neubau, Umbau, Renovierung oder Reparatur von Bauwerken anfallende Abfälle, die in gemischter Form anfallen, wie. z.B. Verpackungsmaterial, Kunststoffe, Isoliermaterial, Holz, Kunststofffenster etc. Alle Abfälle, dieser Art, werden als Baustellenabfälle eingestuft, wenn sie weniger als 90 Volumen % mineralischen Bauschutt (s.o.) enthalten. Zu den Baustellenabfällen gehören generell auch Rigips und Fermacell sowie HWL-Platten und Glasabfälle. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft zu beachten.

Gemischte Siedlungsabfälle

Gemischte Siedlungsabfälle sind Abfälle aus Haushalten und aus dem Gewerbe, die nicht aus spezifischen Produktionsprozessen stammen und damit nicht in reiner, sondern in gemischter Form anfallen. Darin enthalten sein können z.B. Abfälle aus Büros, verschiedene Verpackungen, Kehricht, Speisereste etc. Gemischte Siedlungsabfälle können sortiert werden, wobei z.T. wertvolle Metalle sowie einzelne Kunststofffraktionen und Pappe zurückgewonnen werden können. Der überwiegende Anteil kann energetisch verwertet werden.

Sperrmüll

Unter Sperrmüll versteht man großvolumige Gegenstände aus Haushalt und Gewerbe, meist Möbel.

Sperrmüll darf keine gefährlichen Abfälle wie z.B. Kühlschränke oder Monitore enthalten. Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft zu beachten.Sperrmüll kann sortiert werden, wobei der Hauptanteil Holz überwiegend energetisch verwertet wird.

Styropor

Styropor, auch Polystyrol oder Styrodur genannt, hat ein sehr niedriges spezifisches Gewicht, was den Transport dieses Materials verteuert. Die stoffliche Verwertung von Altbaustoffen aus Styropor ist meist aufgrund von Verschmutzung oder Inhomogenität nicht möglich, sodass nur die Verbrennung als Entsorgungsweg bleibt.

Stubben/Wurzeln/Baumstämme bis 40cm Durchmesser

Alle unbearbeiteten Teile von Bäumen und Büschen, die dicker als 40 cm sind. Dieses Holz muss vor einer Zerkleinerung im Großschredder mithilfe einer hydraulischen Zange vorzerkleinert werden. Das Material wird in der Kompostierung verwertet. Auch eine energetische Verwertung ist möglich.

Astholz bis 40cm

AVV 200201 kompostierbare Abfälle

Alle unbearbeiteten Teile von Bäumen und Büschen, die dicker als 20 cm sind. Dieses Holz muss vor einer Zerkleinerung im Großshredder mithilfe einer hydraulischen Zange vorzerkleinert werden. Das Material wird in der Kompostierung verwertet. Auch eine energetische Verwertung ist möglich.

Laub

Beschreibung folgt.

Grünschnitt

Hierunter fallen Garten- und Parkabfälle jeglicher Art, z.B. Baumschnitt, Astholz, Rasenschnitt, Unkraut, Grassoden, Laub, Stroh. Der Durchmesser der einzelnen Teile muss unter 20 cm liegen. Auch von Krankheiten befallene Pflanzenteile können angeliefert werden, da die Erreger von Pflanzenkrankheiten im Verlauf der Kompostierung
(bis 70 °C Temperatur) abgetötet werden.

Recycling-Park Produkt Grünschnitt

Friedhofsabfälle

Grünschnitt (Kränze, Sträuße usw.) mit leichten Verunreinigungen (wie z.B. Draht und Schleifen vom Binden)

Bioabfall - Kompostierbare Abfälle

Separat gesammelte organische Stoffe. Hierzu gehören Bioabfälle, Pflanzenabfälle, Rinde aus Haushalt und Gewerbe. Bioabfälle können in der Kompostierungsanlage der Recycling-Park Harz in Heudeber zu güteüberwachtem Kompost verarbeitet werden.

Kompostierung

Kompostierung ist Recycling nach dem Vorbild der Natur: Mikroorganismen bauen in Gegenwart von Sauerstoff organische Verbindungen zu Kompost ab (Siehe auch: Vergärung). Dieser dient zur Bodenverbesserung, erhöht die Wasserspeicherkapazität des Bodens, verbessert die Bodenstruktur und gleicht Nährstoffverluste aus. Komposte entstehen in unseren speziellen Anlagen aus verschiedenen biologischen Abfällen. Die Recycling-Park Harz GmbH produziert in ihrer zentralen Kompostierungsanlage in Heudeber bei Wernigerode jährlich ca. 20 000 Tonnen Kompost aus Grünschnitt, Restholz, Klärschlamm und verschiedenen unbelasteten Abfällen aus der Lebensmittelindustrie. Der Kompost trägt das Gütesiegel der Bundesgütegemeinschaft Kompost.

Altholz A4 mit Holzschutzmitteln

Holz das gefährliche Stoffe enthält mit Holzschutzmitteln behandeltes oder mit einer anderweitigen entsprechend hohen Schadstoffbelastung behaftetes Altholz. Im Regelfall handelt es sich im Gegensatz zu den Altholzkategorien A1 bis A3 bei dieser Altholzkategorie um besonders überwachungsbedürftigen Abfall.

Beispiele: Fenster, Außentüren, Gartenzäune, Telegrafenmasten, Bahnschwellen. Altholz mit schädlichen Verunreinigungen wird überwiegend energetisch verwertet.

Recycling-Park Produkt A4 Holz

Altholz A1 - A3

Altholzkategorie A1:
Holz aus Bau- und Abbruchabfällen (AVV 200138 Holz). Die Altholzverordnung teilt die gebrauchten Hölzer in die Kategorien A1-A4 ein. Die Kategorien geben Auskunft über die jeweilige Vorbehandlung des Holzes. Unbehandeltes Altholz der Kategorie A1 ist gebrauchtes Holz, das nur mechanisch bearbeitet, nicht aber mit Chemikalien, wie z.B. Farben, Lasuren, Lacken, Beschichtungen oder Holzschutzmitteln versehen wurde. Beispiele: Paletten, Obstkisten. Altholz der Kategorie A1 kann in der Kompostierung, in der Spanplattenindustrie oder energetisch verwertet werden.

Altholzkategorie A2:
Holz aus Bau- und Abbruchabfällen (AVV 200138 Holz). Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Holz ohne Beschichtungen, die halogenorganische Verbindungen enthalten, und ohne Holzschutzmittel. Altholz A2 wurde mit Farben gestrichen, nicht aber mit Holzschutzmitteln behandelt. Beispiele: Innentüren, gestrichene Holzmöbel, Spanplatten. Altholz der Kategorie A2 kann in der Spanplattenindustrie oder energetisch verwertet werden.


Altholzkategorie A3:
Holz wie A2, jedoch mit Beschichtungen, die halogenorganische Verbindungen enthalten. Beispiel: Die meisten Möbel. Altholz der Kategorie A3 wird überwiegend energetisch verwertet.

Monitore/Fernseher

Darunter sind Bildschirme von Computern sowie Fernsehgeräte aller Art zu verstehen. Die Bildröhren enthalten in hohen Konzentrationen giftige Schwermetalle. Aus diesem Grund zählen die Monitore und Bildschirme zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. Andererseits findet man in ihnen zahlreiche wertvolle Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Kühlschränke/Kühltruhen

Darunter fallen Kühlschränke und -truhen sowie Gefrierschränke und -truhen. Aufgrund des giftigen und die Atmosphäre schädigenden FCKW-haltigen Kühlmittels, werden diese Materialien zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen gerechnet. Nach Ablassen des FCKW, können Kühlschränke im Rahmen des Elektronikschrottrecycling verwertet werden.

Die Demontage von Kühlschränken beginnt mit der Trockenlegung der Kühlaggregate. Das Kühlmittel wird abgesaugt und speziellen Aufbereitern zugeführt. Leicht zu demontierende Komponenten werden entfernt und verwertet. Die übrig gebliebenen Gehäuse werden dann in speziellen Anlagen komplett zerkleinert, wobei in Eisen-, Nicht-Eisen- und Kunststoffe getrennt wird. Aus den Isoliermaterialien wird das darin enthaltene klimaschädliche FCKW vollständig abgesaugt.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Küchengroßgeräte

Wir nehmen Küchengroßgeräte kostenlos an.

Im Abfalljargon auch "Weiße Ware" genannt. Darunter fallen Herde, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschinen. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Büro-Elektroschrott

Wir nehmen solchen Elektroschrott kostenlos an.

Dazu zählen alle Bürogeräte außer Bildschirmen, z.B.: PC`s, Tastaturen, Drucker, Schreibmaschinen, Rechenmaschinen. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Unterhaltungselektronik

Wir nehmen solche Geräte kostenlos an.

Dazu zählen Radios, Stereoanlagen, CD-Player, Kassettenrekorder, Boxen etc. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Kleingeräte

Wir nehmen elektrische oder elektronische Kleingeräte kostenlos an.

Elektrische oder elektronische Kleingeräte wie Rasierapparat, Föhn, elektrische Zahnbürste, Bohrmaschinen und andere Werkzeuge, Staubsauger. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

PKW-Reifen

PKW-Reifen nehmen wir mit oder ohne Felgen an.

Altreifen werden von Altreifenhändlern entweder zur Weiterverwendung z.B. nach Osteuropa verkauft, runderneuert oder energetisch verwertet.

LKW-Reifen

Altreifen Reifen von straßengängigen LKW`s ohne Felge.

Ausgenommen sind LKW`s mit Übergrößen wie z. B. Dumper, die nicht im Straßenverkehr zugelassen sind.

Trecker-Reifen

Altreifen Reifen von landwirtschaftlichen Traktoren ohne Felge.

Reifen mit Übergröße

Alle übergroßen Reifen, die nicht von den anderen Kategorien erfasst wurden.

Straßenaufbruch teerhaltig

Bei kohlenteerhaltigen Bitumengemischen handelt es sich um ausgebauten Asphalt, als Fräsgut oder grobschollig, der mit Teer als Bindemittel hergestellt wurde. Teer wird auf Stein- oder Braunkohlebasis hergestellt und enthält im Gegensatz zu Bitumen krebserregende PAK`s (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Phenole. Er wird aus diesem Grunde als gesundheitsschädlich betrachtet.

Teer wird heute im Straßenbau nicht mehr eingesetzt. Beim Aufnehmen alter Straßen tritt er - regional in unterschiedlicher Häufigkeit - jedoch immer wieder auf. Man erkennt einen teerhaltigen Straßenaufbruch an seinem starken Glanz und an seinem stechenden Geruch. Letzte Sicherheit kann jedoch nur eine chemische Analyse bringen.

Teerhaltiger Straßenaufbruch zählt zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. In der Praxis wird er entweder auf Deponien beseitigt oder - mit Zement oder Bitumenemulsion ummantelt - im Straßenunterbau wieder eingesetzt.

Asbest

Darunterfallen asbesthaltiger Baustoffe und Dämmmaterial, das Asbest enthält.

Asbest ist eine künstlich hergestellte, feuerfeste, haarfeine Faser, die früher u.a. zur Herstellung von Asbestzementplatten verwendet wurde. Ihre Schädlichkeit beruht darauf, dass sie sich in der Lunge festsetzt, die Lunge schädigt und auch Krebs verursacht. Sie wird schlagartig in hohen Konzentrationen frei, wenn Asbestzementplatten zertrümmert werden. Als Abfall fallen asbesthaltige Produkte in großen Mengen als Dachplatten oder Hausschindeln, mitunter auch als Dämmmaterial, an. Aufgrund der akuten Gesundheitsgefahr dürfen asbesthaltige Bauteile nur von Fachfirmen bzw. sachkundigen Fachkräften mit Schutzkleidung rückgebaut und entsorgt werden.

Nach dem Rückbau wird das Material in reißfesten Plastiksäcken verpackt, um ein Austreten der Fasern zu verhindern. Asbesthaltige Abfälle dürfen in den Anlagen des RPH nur wie oben beschrieben verpackt angeliefert werden. Reißfeste Säcke können im RPH erworben werden. Asbest zählt zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen.

Asbesthaltige Abfälle werden überwiegend auf Deponien beseitigt. Eine Verwertung ist bis heute nicht in nennenswertem Umfang realisiert. Heute werden z. T. Faserzementplatten verwendet, die mit bloßem Auge wie Asbestzementplatten aussehen. Eine Unterscheidung ist nur unter dem Mikroskop möglich. Aus diesem Grund wird Faserzement im Recycling-Park Harz wie Asbest behandelt und auch berechnet.

Dachpappe, teerhaltig

Hierbei handelt es sich um Dachpappe, die mit Teer als Bindemittel hergestellt wurde. Teer wird auf Steinkohlebasis hergestellt und enthält im Gegensatz zu Bitumen krebserregende PAK`s (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Phenole. Er wird aus diesem Grunde als gesundheitsschädlich betrachtet. Teer wird heute bei der Produktion von Dachbahnen nicht mehr eingesetzt.

Beim Abriss oder der Erneuerung alter Dächer stößt man jedoch immer wieder auf teerhaltige Dachbahnen. Man erkennt diese an einem stechenden Geruch, der besonders bei Erwärmung auftritt. Letzte Sicherheit kann jedoch nur eine chemische Analyse bringen. Teerhaltiger Dachbahnen zählen zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. In der Praxis werden sie entweder auf Deponien beseitigt oder in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Eine Verwertung ist nicht in erheblichem Umfang realisiert worden.

Recycling-Park Produkt Dachpappe

Mineralwolle

Mineralwolle fällt unter Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht.

Mineralwolle, auch Stein- oder Glaswolle genannt, wird zur Isolierung von Gebäuden eingesetzt und fällt beim Rückbau häufig zur Entsorgung an. Untersuchungen aus den achtziger und neunziger Jahren zeigen, dass sich die feinen Fasern - ähnlich wie bei Asbest - in der Lunge festsetzen und Krebs verursachen. Aus diesem Grunde wird die Mineralwolle seit 1995 ohne die gefährlichen Feinfasern hergestellt.

Allerdings kann mit bloßem Auge nicht erkannt werden, ob Mineralwolle vor oder nach 1995 produziert wurde. Deshalb ist das Material generell in reißfesten Säcken verpackt anzuliefern. Mineralwolle, die vor 1995 hergestellt wurde, ist ein besonders überwachungsbedürftiger Abfall. Mineralwolle wird entweder auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen beseitigt.

Dachpappe, bitumenhaltig

Während in früheren Zeiten Dachpappe mit Kohlenteer hergestellt wurde, der hohe Anteile an giftigen PAK`s enthielt, erfolgt die Produktion seit einigen Jahrzehnten ausschließlich auf Bitumenbasis. Da Bitumen, das aus Erdöl hergestellt wird, keine Giftstoffe enthält, ist bitumenhaltige Dachpappe kein gefährlicher Abfall, unterliegt also nicht der Überwachungspflicht.

Die Erstellung von Entsorgungsnachweisen und Begleitscheinen ist damit im Gegensatz zur teerhaltigen Dachpappe nicht erforderlich. Bitumen- und teerhaltige Dachpappen werden im Recyclingprozess zerkleinert, mit anderen Stoffen vermischt und schließlich zu einem homogenen Brennstoff verarbeitet, der in Müllheizkraftwerken thermisch verwertet wird.

Recycling-Park Produkt Dachpappe

Mischschrott

- kostenlose Annahme -

Alle Abfälle, die überwiegend aus Eisen oder Nichteisenmetallen (z.B. Kupfer, Aluminium, Messing) bestehen. Dazu zählen z.B. Heizungsrohre und Dachrinnen aus Kupfer, Fahrräder, Zinkwannen, Aluminium-Fensterrahmen, Kabel etc.)

Pappe / Papier / Kartonagen

- kostenlose Annahme -

Produkte, die ausschließlich aus reiner, unverschmutzter Pappe oder aus Papier bestehen. Dazu zählen z.B. Pappkartons aller Art, Zeitungen und Zeitschriften und unverschmutzte Tapeten.

Neben anderen wichtigen Verwendungszwecken sind Papiere, Kartons und Pappen sehr vielseitige Verpackungsmaterialien. Gebrauchte Papiere werden schon seit langem im Wege des Recycling zur Neupapierproduktion verwendet. Das Recycling von Altpapier stellt heute, soweit es sortenrein gesammelt wird und es so wenig Fremdstoffe wie möglich enthält, kein Problem dar.

Mischfolie

- kostenlose Annahme -

Unverschmutzte bunte und klare Folie aller Art. Nicht enthalten sein dürfen Gewebefolien, Noppenfolien und Agrarfolien

Entsorgung

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Artikel in allen Standorten entsorgt werden können.

 

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Mineralische Abfälle

Bauschutt, rein mineralisch

Bauschutt, rein mineralisch

Zu rein mineralischem Bauschutt zählen feste recycelfähige mineralische Stoffe, die bei Bauwerksabbrüchen und bei Umbauten anfallen. Es dürfen keine Verunreinigungen durch andere Materialien enthalten sein. Zu rein mineralischen Bauschutt zählen Abfälle wie:

  • Beton
  • Mauerziegel
  • Dachziegel
  • Fliesen
  • Keramik
  • Naturstein

 

Ausdrücklich nicht darunter fallen: Lehm, Rigips, Fermacell, Yton, Porenbeton, Boden und Erde.

Recycling-Park Produkt Bauschutt rein mineralisch

Bauschutt mit 5 % baustellentypischen Verunreinigungen

Bauschutt mit 5 % baustellentypischen Verunreinigungen

Unter diese Kategorie fällt Bauschutt, der mit bis zu 5 % des Volumens (nicht Gewicht) mit Abfällen verunreinigt ist. Verunreinigungen sind z. B. Pappe, Plastikfolien, Müllbeutel, Holz und andere brennbare Materialien bzw. nicht mineralisch Stoffe. Zu den Verunreinigungen zählen außerdem auch Fermacell, und Rigips. Anlieferungen, die ausschließlich aus Lehmputz oder Lehmputz mit Stroh bestehen, werden generell unter dieser Kategorie abgerechnet. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Bauschutt mit 10 % baustellentypischen Verunreinigungen

Bauschutt mit 10 % baustellentypischen Verunreinigungen

Hier zu zählt Bauschutt, der mit bis zu 10 % des Volumen (nicht Gewichts %!) mit Abfällen verunreinigt ist. Verunreinigungen sind z. B. Pappe, Plastikfolien, Müllbeutel, Holz und andere brennbare Materialien bzw. nicht mineralische Stoffe. Zu den Verunreinigungen zählen außerdem auch Fermacell und Rigips. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Gasbeton und Yton

Gasbeton und Yton

Darunter fallen unterschiedliche rein mineralische Abfälle, die im Bauschuttrecycling nicht verwertbar sind: z.B. Porenbeton, Gasbeton, Yton, Anhydritfußboden, Gipsfußboden

Beton unbewehrt

Beton unbewehrt

Beton, der nicht mit Eisen armiert ist. Die Stücke dürfen eine Kantenlänge von max. 60 cm haben. Beton mit diesen Eigenschaften kann in einer Steinbrecheranlage ohne Vorstemmarbeiten verarbeitet werden.

Das zerkleinerte Recyclat wird als Straßenunterbaumaterial wiederverwertet.

Beton bewehrt

Beton bewehrt

Bewehrter Beton enthält Stahlarmierungen und muss deshalb vor der Zerkleinerung in einem Brecher mit einer hydraulisch getriebenen Betonzange vorzerkleinert werden. Dabei werden Stahl und Beton getrennt. Auch Betonplatten mit einer Kantenlänge von > 60 cm müssen vorzerkleinert werden.

Das zerkleinerte Recyclat wird als Straßenunterbaumaterial wiederverwertet.

Recycling-Park Produkt Beton bewehrt

Straßenaufbruch teerfrei

Straßenaufbruch teerfrei

Der aufwendige Aufbau moderner Straßen aus Tragschichten im Untergrund, die meist aus bituminösen Material bestehen, sowie den Deckschichten ("Fahrbahnen") die aus Beton- oder Asphaltgemischen bestehen, erfordern spezielle Aufbereitungen. Meist erfolgt das Recycling in mobilen Zerkleinerungs- und Sortieranlagen, sodass das Material schnellstmöglich wieder eingesetzt werden kann.

Bodenaushub

Bodenaushub

Unter Boden ist hier unbelasteter Aushubboden jeglicher Art zu verstehen, wie Erde und Steine (kann tonig, lehmig, sandig, kiesig, steinig oder felsig sein). Boden wird in der Regel zur Wiederverfüllung von Abgrabungen, z.B. Kiesgruben verwertet.

Recycling-Park Produkt Bodenaushub

Mischabfälle

Baustellenabfälle

Baustellenabfälle

Baustellenabfälle sind alle bei Neubau, Umbau, Renovierung oder Reparatur von Bauwerken anfallende Abfälle, die in gemischter Form anfallen, wie. z.B. Verpackungsmaterial, Kunststoffe, Isoliermaterial, Holz, Kunststofffenster etc. Alle Abfälle, dieser Art, werden als Baustellenabfälle eingestuft, wenn sie weniger als 90 Volumen % mineralischen Bauschutt (s.o.) enthalten. Zu den Baustellenabfällen gehören generell auch Rigips und Fermacell sowie HWL-Platten und Glasabfälle. In dem Material dürfen keine gefährlichen Abfälle enthalten sein.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft zu beachten.

Gemischte Siedlungsabfälle

Gemischte Siedlungsabfälle

Gemischte Siedlungsabfälle sind Abfälle aus Haushalten und aus dem Gewerbe, die nicht aus spezifischen Produktionsprozessen stammen und damit nicht in reiner, sondern in gemischter Form anfallen. Darin enthalten sein können z.B. Abfälle aus Büros, verschiedene Verpackungen, Kehricht, Speisereste etc. Gemischte Siedlungsabfälle können sortiert werden, wobei z.T. wertvolle Metalle sowie einzelne Kunststofffraktionen und Pappe zurückgewonnen werden können. Der überwiegende Anteil kann energetisch verwertet werden.

Sperrmüll

Sperrmüll

Unter Sperrmüll versteht man großvolumige Gegenstände aus Haushalt und Gewerbe, meist Möbel.

Sperrmüll darf keine gefährlichen Abfälle wie z.B. Kühlschränke oder Monitore enthalten. Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft zu beachten.Sperrmüll kann sortiert werden, wobei der Hauptanteil Holz überwiegend energetisch verwertet wird.

Styropor

Styropor

Styropor, auch Polystyrol oder Styrodur genannt, hat ein sehr niedriges spezifisches Gewicht, was den Transport dieses Materials verteuert. Die stoffliche Verwertung von Altbaustoffen aus Styropor ist meist aufgrund von Verschmutzung oder Inhomogenität nicht möglich, sodass nur die Verbrennung als Entsorgungsweg bleibt.

Kompostierbare Abfälle

Stubben/Wurzeln/Baumstämme bis 40cm Durchmesser

Stubben/Wurzeln/Baumstämme bis 40cm Durchmesser

Alle unbearbeiteten Teile von Bäumen und Büschen, die dicker als 40 cm sind. Dieses Holz muss vor einer Zerkleinerung im Großschredder mithilfe einer hydraulischen Zange vorzerkleinert werden. Das Material wird in der Kompostierung verwertet. Auch eine energetische Verwertung ist möglich.

Astholz bis 40cm

Astholz bis 40cm

AVV 200201 kompostierbare Abfälle

Alle unbearbeiteten Teile von Bäumen und Büschen, die dicker als 20 cm sind. Dieses Holz muss vor einer Zerkleinerung im Großshredder mithilfe einer hydraulischen Zange vorzerkleinert werden. Das Material wird in der Kompostierung verwertet. Auch eine energetische Verwertung ist möglich.

Laub

Laub

Beschreibung folgt.

Grünschnitt

Grünschnitt

Hierunter fallen Garten- und Parkabfälle jeglicher Art, z.B. Baumschnitt, Astholz, Rasenschnitt, Unkraut, Grassoden, Laub, Stroh. Der Durchmesser der einzelnen Teile muss unter 20 cm liegen. Auch von Krankheiten befallene Pflanzenteile können angeliefert werden, da die Erreger von Pflanzenkrankheiten im Verlauf der Kompostierung
(bis 70 °C Temperatur) abgetötet werden.

Recycling-Park Produkt Grünschnitt

Friedhofsabfälle

Friedhofsabfälle

Grünschnitt (Kränze, Sträuße usw.) mit leichten Verunreinigungen (wie z.B. Draht und Schleifen vom Binden)

Bioabfall - Kompostierbare Abfälle

Bioabfall - Kompostierbare Abfälle

Separat gesammelte organische Stoffe. Hierzu gehören Bioabfälle, Pflanzenabfälle, Rinde aus Haushalt und Gewerbe. Bioabfälle können in der Kompostierungsanlage der Recycling-Park Harz in Heudeber zu güteüberwachtem Kompost verarbeitet werden.

Kompostierung

Kompostierung

Kompostierung ist Recycling nach dem Vorbild der Natur: Mikroorganismen bauen in Gegenwart von Sauerstoff organische Verbindungen zu Kompost ab (Siehe auch: Vergärung). Dieser dient zur Bodenverbesserung, erhöht die Wasserspeicherkapazität des Bodens, verbessert die Bodenstruktur und gleicht Nährstoffverluste aus. Komposte entstehen in unseren speziellen Anlagen aus verschiedenen biologischen Abfällen. Die Recycling-Park Harz GmbH produziert in ihrer zentralen Kompostierungsanlage in Heudeber bei Wernigerode jährlich ca. 20 000 Tonnen Kompost aus Grünschnitt, Restholz, Klärschlamm und verschiedenen unbelasteten Abfällen aus der Lebensmittelindustrie. Der Kompost trägt das Gütesiegel der Bundesgütegemeinschaft Kompost.

Altholz

Altholz A4 mit Holzschutzmitteln

Altholz A4 mit Holzschutzmitteln

Holz das gefährliche Stoffe enthält mit Holzschutzmitteln behandeltes oder mit einer anderweitigen entsprechend hohen Schadstoffbelastung behaftetes Altholz. Im Regelfall handelt es sich im Gegensatz zu den Altholzkategorien A1 bis A3 bei dieser Altholzkategorie um besonders überwachungsbedürftigen Abfall.

Beispiele: Fenster, Außentüren, Gartenzäune, Telegrafenmasten, Bahnschwellen. Altholz mit schädlichen Verunreinigungen wird überwiegend energetisch verwertet.

Recycling-Park Produkt A4 Holz

Altholz A1 - A3

Altholz A1 - A3

Altholzkategorie A1:
Holz aus Bau- und Abbruchabfällen (AVV 200138 Holz). Die Altholzverordnung teilt die gebrauchten Hölzer in die Kategorien A1-A4 ein. Die Kategorien geben Auskunft über die jeweilige Vorbehandlung des Holzes. Unbehandeltes Altholz der Kategorie A1 ist gebrauchtes Holz, das nur mechanisch bearbeitet, nicht aber mit Chemikalien, wie z.B. Farben, Lasuren, Lacken, Beschichtungen oder Holzschutzmitteln versehen wurde. Beispiele: Paletten, Obstkisten. Altholz der Kategorie A1 kann in der Kompostierung, in der Spanplattenindustrie oder energetisch verwertet werden.

Altholzkategorie A2:
Holz aus Bau- und Abbruchabfällen (AVV 200138 Holz). Verleimtes, gestrichenes, beschichtetes, lackiertes oder anderweitig behandeltes Holz ohne Beschichtungen, die halogenorganische Verbindungen enthalten, und ohne Holzschutzmittel. Altholz A2 wurde mit Farben gestrichen, nicht aber mit Holzschutzmitteln behandelt. Beispiele: Innentüren, gestrichene Holzmöbel, Spanplatten. Altholz der Kategorie A2 kann in der Spanplattenindustrie oder energetisch verwertet werden.


Altholzkategorie A3:
Holz wie A2, jedoch mit Beschichtungen, die halogenorganische Verbindungen enthalten. Beispiel: Die meisten Möbel. Altholz der Kategorie A3 wird überwiegend energetisch verwertet.

Elektroschrott

Monitore/Fernseher

Monitore/Fernseher

Darunter sind Bildschirme von Computern sowie Fernsehgeräte aller Art zu verstehen. Die Bildröhren enthalten in hohen Konzentrationen giftige Schwermetalle. Aus diesem Grund zählen die Monitore und Bildschirme zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. Andererseits findet man in ihnen zahlreiche wertvolle Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Kühlschränke/Kühltruhen

Kühlschränke/Kühltruhen

Darunter fallen Kühlschränke und -truhen sowie Gefrierschränke und -truhen. Aufgrund des giftigen und die Atmosphäre schädigenden FCKW-haltigen Kühlmittels, werden diese Materialien zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen gerechnet. Nach Ablassen des FCKW, können Kühlschränke im Rahmen des Elektronikschrottrecycling verwertet werden.

Die Demontage von Kühlschränken beginnt mit der Trockenlegung der Kühlaggregate. Das Kühlmittel wird abgesaugt und speziellen Aufbereitern zugeführt. Leicht zu demontierende Komponenten werden entfernt und verwertet. Die übrig gebliebenen Gehäuse werden dann in speziellen Anlagen komplett zerkleinert, wobei in Eisen-, Nicht-Eisen- und Kunststoffe getrennt wird. Aus den Isoliermaterialien wird das darin enthaltene klimaschädliche FCKW vollständig abgesaugt.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Küchengroßgeräte

Küchengroßgeräte

Wir nehmen Küchengroßgeräte kostenlos an.

Im Abfalljargon auch "Weiße Ware" genannt. Darunter fallen Herde, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspülmaschinen. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Büro-Elektroschrott

Büro-Elektroschrott

Wir nehmen solchen Elektroschrott kostenlos an.

Dazu zählen alle Bürogeräte außer Bildschirmen, z.B.: PC`s, Tastaturen, Drucker, Schreibmaschinen, Rechenmaschinen. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Unterhaltungselektronik

Unterhaltungselektronik

Wir nehmen solche Geräte kostenlos an.

Dazu zählen Radios, Stereoanlagen, CD-Player, Kassettenrekorder, Boxen etc. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Kleingeräte

Kleingeräte

Wir nehmen elektrische oder elektronische Kleingeräte kostenlos an.

Elektrische oder elektronische Kleingeräte wie Rasierapparat, Föhn, elektrische Zahnbürste, Bohrmaschinen und andere Werkzeuge, Staubsauger. Alle diese Geräte enthalten eine Vielzahl wertvoller Metalle, die im Elektronikschrottrecycling zurückgewonnen werden können.

Bei der Entsorgung sind die in der Abfallsatzung festgelegten Überlassungspflichten der jeweiligen entsorgungspflichtigen Körperschaft sowie das Elektronikschrottgesetz zu beachten.

Altreifen

PKW-Reifen

PKW-Reifen

PKW-Reifen nehmen wir mit oder ohne Felgen an.

Altreifen werden von Altreifenhändlern entweder zur Weiterverwendung z.B. nach Osteuropa verkauft, runderneuert oder energetisch verwertet.

LKW-Reifen

LKW-Reifen

Altreifen Reifen von straßengängigen LKW`s ohne Felge.

Ausgenommen sind LKW`s mit Übergrößen wie z. B. Dumper, die nicht im Straßenverkehr zugelassen sind.

Trecker-Reifen

Trecker-Reifen

Altreifen Reifen von landwirtschaftlichen Traktoren ohne Felge.

Reifen mit Übergröße

Reifen mit Übergröße

Alle übergroßen Reifen, die nicht von den anderen Kategorien erfasst wurden.

Gefährliche Abfälle

Straßenaufbruch teerhaltig

Straßenaufbruch teerhaltig

Bei kohlenteerhaltigen Bitumengemischen handelt es sich um ausgebauten Asphalt, als Fräsgut oder grobschollig, der mit Teer als Bindemittel hergestellt wurde. Teer wird auf Stein- oder Braunkohlebasis hergestellt und enthält im Gegensatz zu Bitumen krebserregende PAK`s (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Phenole. Er wird aus diesem Grunde als gesundheitsschädlich betrachtet.

Teer wird heute im Straßenbau nicht mehr eingesetzt. Beim Aufnehmen alter Straßen tritt er - regional in unterschiedlicher Häufigkeit - jedoch immer wieder auf. Man erkennt einen teerhaltigen Straßenaufbruch an seinem starken Glanz und an seinem stechenden Geruch. Letzte Sicherheit kann jedoch nur eine chemische Analyse bringen.

Teerhaltiger Straßenaufbruch zählt zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. In der Praxis wird er entweder auf Deponien beseitigt oder - mit Zement oder Bitumenemulsion ummantelt - im Straßenunterbau wieder eingesetzt.

Asbest

Asbest

Darunterfallen asbesthaltiger Baustoffe und Dämmmaterial, das Asbest enthält.

Asbest ist eine künstlich hergestellte, feuerfeste, haarfeine Faser, die früher u.a. zur Herstellung von Asbestzementplatten verwendet wurde. Ihre Schädlichkeit beruht darauf, dass sie sich in der Lunge festsetzt, die Lunge schädigt und auch Krebs verursacht. Sie wird schlagartig in hohen Konzentrationen frei, wenn Asbestzementplatten zertrümmert werden. Als Abfall fallen asbesthaltige Produkte in großen Mengen als Dachplatten oder Hausschindeln, mitunter auch als Dämmmaterial, an. Aufgrund der akuten Gesundheitsgefahr dürfen asbesthaltige Bauteile nur von Fachfirmen bzw. sachkundigen Fachkräften mit Schutzkleidung rückgebaut und entsorgt werden.

Nach dem Rückbau wird das Material in reißfesten Plastiksäcken verpackt, um ein Austreten der Fasern zu verhindern. Asbesthaltige Abfälle dürfen in den Anlagen des RPH nur wie oben beschrieben verpackt angeliefert werden. Reißfeste Säcke können im RPH erworben werden. Asbest zählt zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen.

Asbesthaltige Abfälle werden überwiegend auf Deponien beseitigt. Eine Verwertung ist bis heute nicht in nennenswertem Umfang realisiert. Heute werden z. T. Faserzementplatten verwendet, die mit bloßem Auge wie Asbestzementplatten aussehen. Eine Unterscheidung ist nur unter dem Mikroskop möglich. Aus diesem Grund wird Faserzement im Recycling-Park Harz wie Asbest behandelt und auch berechnet.

Dachpappe, teerhaltig

Dachpappe, teerhaltig

Hierbei handelt es sich um Dachpappe, die mit Teer als Bindemittel hergestellt wurde. Teer wird auf Steinkohlebasis hergestellt und enthält im Gegensatz zu Bitumen krebserregende PAK`s (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe) und Phenole. Er wird aus diesem Grunde als gesundheitsschädlich betrachtet. Teer wird heute bei der Produktion von Dachbahnen nicht mehr eingesetzt.

Beim Abriss oder der Erneuerung alter Dächer stößt man jedoch immer wieder auf teerhaltige Dachbahnen. Man erkennt diese an einem stechenden Geruch, der besonders bei Erwärmung auftritt. Letzte Sicherheit kann jedoch nur eine chemische Analyse bringen. Teerhaltiger Dachbahnen zählen zu den besonders überwachungsbedürftigen Abfällen. In der Praxis werden sie entweder auf Deponien beseitigt oder in Müllverbrennungsanlagen verbrannt. Eine Verwertung ist nicht in erheblichem Umfang realisiert worden.

Recycling-Park Produkt Dachpappe

Mineralwolle

Mineralwolle

Mineralwolle fällt unter Dämmmaterial, das aus gefährlichen Stoffen besteht.

Mineralwolle, auch Stein- oder Glaswolle genannt, wird zur Isolierung von Gebäuden eingesetzt und fällt beim Rückbau häufig zur Entsorgung an. Untersuchungen aus den achtziger und neunziger Jahren zeigen, dass sich die feinen Fasern - ähnlich wie bei Asbest - in der Lunge festsetzen und Krebs verursachen. Aus diesem Grunde wird die Mineralwolle seit 1995 ohne die gefährlichen Feinfasern hergestellt.

Allerdings kann mit bloßem Auge nicht erkannt werden, ob Mineralwolle vor oder nach 1995 produziert wurde. Deshalb ist das Material generell in reißfesten Säcken verpackt anzuliefern. Mineralwolle, die vor 1995 hergestellt wurde, ist ein besonders überwachungsbedürftiger Abfall. Mineralwolle wird entweder auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen beseitigt.

Sonstige Abfälle

Dachpappe, bitumenhaltig

Dachpappe, bitumenhaltig

Während in früheren Zeiten Dachpappe mit Kohlenteer hergestellt wurde, der hohe Anteile an giftigen PAK`s enthielt, erfolgt die Produktion seit einigen Jahrzehnten ausschließlich auf Bitumenbasis. Da Bitumen, das aus Erdöl hergestellt wird, keine Giftstoffe enthält, ist bitumenhaltige Dachpappe kein gefährlicher Abfall, unterliegt also nicht der Überwachungspflicht.

Die Erstellung von Entsorgungsnachweisen und Begleitscheinen ist damit im Gegensatz zur teerhaltigen Dachpappe nicht erforderlich. Bitumen- und teerhaltige Dachpappen werden im Recyclingprozess zerkleinert, mit anderen Stoffen vermischt und schließlich zu einem homogenen Brennstoff verarbeitet, der in Müllheizkraftwerken thermisch verwertet wird.

Recycling-Park Produkt Dachpappe

Mischschrott

Mischschrott

- kostenlose Annahme -

Alle Abfälle, die überwiegend aus Eisen oder Nichteisenmetallen (z.B. Kupfer, Aluminium, Messing) bestehen. Dazu zählen z.B. Heizungsrohre und Dachrinnen aus Kupfer, Fahrräder, Zinkwannen, Aluminium-Fensterrahmen, Kabel etc.)

Pappe / Papier / Kartonagen

Pappe / Papier / Kartonagen

- kostenlose Annahme -

Produkte, die ausschließlich aus reiner, unverschmutzter Pappe oder aus Papier bestehen. Dazu zählen z.B. Pappkartons aller Art, Zeitungen und Zeitschriften und unverschmutzte Tapeten.

Neben anderen wichtigen Verwendungszwecken sind Papiere, Kartons und Pappen sehr vielseitige Verpackungsmaterialien. Gebrauchte Papiere werden schon seit langem im Wege des Recycling zur Neupapierproduktion verwendet. Das Recycling von Altpapier stellt heute, soweit es sortenrein gesammelt wird und es so wenig Fremdstoffe wie möglich enthält, kein Problem dar.

Mischfolie

Mischfolie

- kostenlose Annahme -

Unverschmutzte bunte und klare Folie aller Art. Nicht enthalten sein dürfen Gewebefolien, Noppenfolien und Agrarfolien