Sekundärrohstoffdünger für die Landwirtschaft

 

 

 

Quelle: Phosphorus & Potassium, Issue No: 217

Sekundärrohstoffdünger für die Landwirtschaft

 

Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Preise
für Mineraldünger extrem schwanken können und insgesamt einen Trend nach oben aufweisen.
Es gibt gute Gründe für einen langfristigen Preis-
anstieg, insbesondere bei den Phosphatdüngern.
Wie man auf der links stehenden Grafik erkennt, werden die Reserven an Rohphosphat innerhalb
der nächsten 60 Jahre stark reduziert oder sogar nahezu erschöpft sein.

 

Die einzige Phosphatquelle, die uns danach noch
zur langfristigen Sicherung hoher Erträge bleibt, ist Phosphat aus organischer Masse und aus Aschen.
Phosphor findet sich außer in Wirtschaftsdüngern im Bioabfall, im Klärschlamm sowie in Klärschlamm-
komposten und in Holzaschen. Diese Dünger aus Abfallstoffen werden als Sekundärrohstoffdünger bezeichnet.

 

Sekundärrohstoffdünger haben sich heute als preis-
stabile Alternative bzw. als Ergänzung zu herkömm-
lichen Mineraldüngern im Markt fest etabliert.

 

Sekundärrohstoffdünger aus organischen Ausgangs-
stoffen, insbesondere Komposte, sind hochwertige Humusträger. Die Humusversorgung ist eine wichtige Voraussetzung für die Bodenpflege und für langfristig stabile Erträge. Insbesondere gegen Extremwetter-
lagen wie längere Trockenzeiten oder Starknieder-
schläge sind Böden mit hohem Anteil an organischer Substanz besser gewappnet als Böden, die an Kohlenstoff verarmt sind.

 

 

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