Verwertung von Aschen aus Biomasse - Kraftwerken als Dünger

 

In den letzten Jahren sind in Deutschland als Folge des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zahlreiche Kraftwerke entstanden, die ausschließlich naturbelassene Hölzer wie Waldhackschnitzel oder Landschaftspflegematerial verbrennen.

 

Die Aschen aus diesen Kraftwerken werden derzeit noch über-
wiegend auf Deponien entsorgt, obwohl man sie wesentlich sinn-
voller als Dünger wiederverwerten könnte.

 

Schadstoffe

 

Durch den Verbrennungsprozess werden organische Schadstoffe weitestgehend vernichtet, insofern sie in der Biomasse vorhanden waren. Schwermetalle dagegen werden durch den Verbrennungs-
prozess nicht eliminiert  und finden sich daher mitunter in der Asche in höheren Konzentrationen wieder. Diese Probleme treten aber in der Regel nur dann auf, wenn Altholz mit verbrannt wird oder aber, wenn der Brennstoff hohe Anteile von Baumrinden enthält.

 

Werden jedoch ausschließlich Waldhackschnitzel oder Landschafts-
pflegematerial eingesetzt, halten sich die Schwermetallgehalte in der Regel in dem von der Dünge­mittel­verordnung vorgegebenen Rahmen.

 

 

Pflanzennährstoffe

 

Aschen aus Biomassekraftwerken enthalten zu nicht unerheblichen  Anteilen essentielle Pflanzennährstoffe wie: Phosphor, Kali, Magnesium, Kalzium und verschiedene Spurennährstoffe.

 

Darüber hinaus entfaltet die  Asche aufgrund ihres hohen pH-Wertes im Boden, eine alkalische Wirkung und ersetzt somit eine Kalkdüngung. Biomasse- Aschen sollte man daher nicht als einen zu entsorgenden Abfall betrachten, sondern im Vordergrund sollte der Wert als Dünger stehen.

 

 

 

 

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